- Informationen für unsere Patienten
- Was muss ich bei meinem ersten Besuch in der Praxis beachten?
Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,
wir bitten Sie vor Ihrem erstmaligen Besuch in unserer Praxis folgende Sachen zu beachten:
- Krankenversichertenkarte mitbringen, privat Versicherte legen bitte bei Erstvorstellung in unserer Praxis einen Personalausweis vor
- bitte einen ausgefüllten Überweisungsträger mitbringen
- bei Betreuungsverhältnissen oder bei minderjährigen Patienten muss der gesetzlich bestellte Betreuer bzw. einer der Sorgeberechtigten beim Erstgespräch anwesend sein
- bitte Röntgenbilder der letzten zwei Jahre vorlegen (das digitale Röntgenbild wird meist von der Praxis im Vorfeld an uns versandt)
- aktuellen Medikamentenplan mitbringen
- bei besonderen oder vielen Erkrankungen bitte eine Diagnoseliste (stellt der Hausarzt aus) oder den letzten Krankenhausbericht mitbringen
- Blutverdünner: Einige Blutverdünner müssen pausiert werden, andere Blutverdünner hingegen können wie üblich eingenommen werden. Wenden Sie sich bitte an Ihre Zahnarztpraxis oder melden Sie sich telefonisch in unserer Praxis. Dort bekommen Sie die nötigen Informationen wie Sie mit Ihrem Blutverdünner vor dem Eingriff umgehen sollen.
- bei einer geplanten Sedierung („Dämmerschlaf“) sollten Sie folgende Hinweise beachten:
- Bitte 6 Stunden vor dem Eingriff nüchtern sein. Keine Speisen oder Getränke einnehmen, auch keine kleine Tasse Kaffee am Morgen trinken. Ihre übliche tägliche Medikation können Sie zusammen mit einem Schluck Wasser einehmen.
- Eine Begleitperson muss am OP-Tag in unserer Praxis anwesend sein. Darüber hinaus muss eine 24-Stunden-Betreuung nach der Behandlung zu Hause gewährleistet sein. Bitte beachten Sie, dass Sie nach dem Eingriff in Sedierung den Heimweg nicht zu Fuß oder mit dem ÖPNV antreten dürfen.
- Sie dürfen für den Zeitraum von 24 Stunden nach dem Eingriff kein KFZ fahren oder Maschinen bedienen.
- Eine Sedierung ist keine Vollnarkose. Sie sind während des Eingriffes ansprechbar, können sich aber oft an den Eingriff selbst nicht oder nur vage erinnern.
- Eine Sedierung ist eine Privatleistung und muss bar am OP-Tag bezahlt werden.
- Sollte eine der o. g. Vorraussetzungen nicht erfüllt sein, können wir den Eingriff nicht in Sedierung vornehmen.
- Hinweise zur Anfahrt
- Adresse: Heinrich-Heine-Ring 107c, 18435 Stralsund
- kostenlose Parkmöglichkeiten auf dem Parkplatz neben dem Gebäude
- ÖPNV: Die Bushaltestellen Knieper West I und Hans-Fallada-Straße sind fußläufig in ca. 2min erreichbar. Die Verbinungen können Sie hier einsehen (Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen)
- räumliche Gegebenheiten: Die Praxis befindet sich im 2. Obergeschoss. Ein Fahrstuhl ist vorhanden.
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen.
Ein Fachzahnarzt für Oralchirurgie hat neben einer allgemeinzahnärztlichen Ausbildung von mindestens einem Jahr eine spezielle chirurgische Weiterbildung von drei Jahren absolviert. Dabei müssen eine definierte Anzahl von verschiedenen Operationen durchgeführt werden. Das Operationsgebiet umfasst die komplette Mundhöhle einschließlich der Kieferhöhlen, der Ober-/Unterkiefer und der Lippen. Nach Abschluss der Weiterbildungszeit erfolgt eine theoretische mündliche Prüfung.
Coolpacks bereitstellen, weiche Kost vorbereiten, Hausapotheke bzgl. Schmerzmittel kontrollieren – wir stellen Ihnen gerne ein Rezept aus, bedenken, dass man selbst kein KFZ nach dem Eingriff fahren sollte, bei Bedarf Musik mitnehmen – bitte nur in-ear-Kopfhörer, keine on-ear/over-ear-Kopfhörer … und vor allem Ruhe bewahren =)
- Kühlen: mit einem Kühlpack in einem Geschirrhandtuch oder Handtuch eingewickelt kühlen, zwischendurch auch Pausen einlegen
- Nahrung: weiche Kost, keine krümeligen Speisen, scharfe/saure Nahrung vermeiden, kein Kaffee am OP-Tag, generell Essen erst nach vollständigem Abklingen der Betäubung, Trinken von kalten/lauwarmen Getränken ist direkt nach der OP möglich, Milchprodukte sind außer bei bestimmten Antibiotika (siehe Beipackzettel) generell erlaubt
- Rauchen: kein Rauchen bis zur vollständigen Wundheilung
- Mundhygiene: übliche gute Mundhygiene mit weicher Bürste, im Bereich der Wundbereiche eher vorsichtig sein
- Schmerztabletten: Einnahme bei Bedarf, erste Tablette einnehmen am besten noch bevor die Wirkung der örtlichen Betäubung nachgelassen hat, Mindestzeitabstände zwischen den Tabletten und die Maximaldosierungen beachten
- Nachblutung: blutiger Geschmack und auch rote Fäden im Speichel sind auch mehrere Tage nach der OP bedenkenlos, bei einer Nachblutung (Mund füllt sich mit Blut oder Blutklumpen im Mund) mit einem Tupfer, Mullkompresse oder sauberem Stofftaschentuch ca. eine Stunde auf die Wunde beißen (moderater Druck), den Oberkörper dabei eher aufrecht lagern und körperliche Ruhe – bei stärkerer oder anhaltender Nachblutung bitte in unserer Praxis melden
- nicht permanent ausspülen oder ausspucken
Die Ursache der sogenannten Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH, „Kreidezähne“) ist bis heute nicht bekannt, wird aber aktuell weltweit stark untersucht. Wir sehen in der alltäglichen Praxis einen deutlichen Anstieg von jungen Patienten mit einer MIH. Die befallenen Zähne weisen eine unzureichende Kristallstruktur auf und sind deutlich anfälliger für Karies. Die Anzahl der erkrankten Zähne und die Intensität der Mineralisationstörung kann bei jedem betroffenen Zahn unterschiedlich sein. Eine pauschale Aussage zur Therapie kann nicht getroffen werden und muss individuell entschieden werden. Einen Überblick über die Erkrankung erhalten Sie unter folgendem Link. hier weitere Informationen
CMD ist die Abkürzung für Craniomandibuläre Dysfunktion und beschreibt funktionelle Erkrankungen des Kiefergelenks sowie der beteiligten Kaumuskulatur. Es ist ein sehr komplexes Krankeitsbild und kann sich in verschiedensten Symptomen äußern von leichten Muskelbeschwerden oder Ohrenschmerzen bis zu starken Kopfschmerzen. Voraussetzung für eine adäquate Therapie ist eine eingehende Untersuchung. Die Behandung erfolgt oft interdisziplinär. Häufig kommt dabei manuelle Therapie sowie eine Schienenbehandlung zum Einsatz. weiterführende Informationen erhalten Sie hier
Parodontitis oder auch früher als Parodontose bezeichnet, ist eine chronische Erkrankung des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates. Dabei führen Bakterienbeläge und Verkalkungen auf den Zahnoberflächen über und vor allem unter dem Zahnfleisch zu einem Knochenschwund, was im Endstadium bis zu einem Zahnverlust führen kann. Ungefähr mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland weisen eine Parodontitis auf. (genaue Zahlen hier) Im Gegensatz zu Karies scheinen genetische Faktoren den Krankheitsverlauf zu beeinflussen. Wichtig ist neben einer guten häuslichen Mundhygiene die regelmäßige Reinigung und Kontrolle der Zähne und Zahnfleischtaschen durch eine Prophylaxeschwester und den Zahnarzt. weiterführende Informationen erhalten Sie hier
